Zusammen lassen, was zusammen gehört …
Der Berber gehört zu den Rassen, dessen Dachverband es weltweit leider nicht geschafft hat, Bestände homogen und barrierefrei zu bewahren. Ein „Pseydo-Standard“ und der mangelnde Schulterschluss der Gründungsverbände für den Schutz des maghrebischen Pferdes in seiner Vielfalt und mit allen seinen Derivaten haben das übrige dazu beigetragen, dass die Rasse seit ungefähr 30 Jahren immer zwischen züchterischen und persönlichen Eklats herumgeworfen wird.
Mit der neuen europäischen Tierzuchtverordnung werden weitere Herausforderungen auf die meist sehr familär aufgestellten Liebhaberzüchter zurollen.
Europaweite, gemeinsame Promotion und Vermarktung – auf Basis gut gerittener und typvoller Pferde ist der Schlüssel. Dazu sind Eigenleistungen und verbandsübergreifende Zusammenarbeit nötig.
Es ist nicht hilfreich, den Berber in seinem Status ausschließlich auf den Barock-Moppel-Hoppel zu reduzieren. Unsere Pferde können sehr viel mehr – egal welcher Herkunft, Coleur oder Abstammung.
Einige Züchter haben seit vielen Jahren kontinuierlich an der Qualität ihrer Nachzucht gearbeitet – weniger in Richtung moderner Verschlimmbesserung – aber in der Übereinstimmung von Abstammung, Typ und kohärentem Papier.
Werft diese Arbeit nicht weg – steht zu eurem Geschmack – züchtet klare Typen und versucht mehr Begeisterung für die Stärken des Berberpferdes zu erreichen, in dem ihr diese selektiert, präsentiert und bewahrt.





